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Der Turmbau zu Babel

In Gen 11,1-9 wird von einem Volk erzählt, das große Pläne realisieren will. Die Menschen werden sesshaft, bauen Häuser und wollen mit viel Elan, Energie und Phantasie einen Turm in schwindelerregende Höhen bis zum Himmel bauen. Doch Gott – er ist mit dem Vorhaben der Menschen nicht einverstanden - verhindert ihr Projekt, indem er ihre Sprache verwirrt, sodass das Projekt scheitert.

In dem Mythos des Turmbaus wird die Chance sichtbar wie wichtig es ist, eine einzige Sprache zu sprechen – und zwar eine gemeinsame. Diese Perikope ist heute noch brandaktuell. Wir sprechen miteinander, jedoch ist das Miteinander-Sprechen kein Garant dafür, dass wir uns auch wirklich verstehen. Auch in unserem Land gibt es eine Vielfalt an Sprache, die uns bereichert. Oft reden wir aber aneinander vorbei, was letztlich die Menschen verwirrt und dazu führt, dass viele für sich selbst dahinwerkeln und dahinleben.

Der Turmbau zu Babel zeigt, dass wir Menschen im Stande sind und die Chance haben, Großes zu leisten und zu vollbringen. Sprechen wir eine gemeinsame Sprache auf Augenhöhe, so können Menschen Großartiges leisten und vollbringen. Wenn wir wirklich miteinander sprechen, dann kommt die Sprache direkt aus dem Herzen und wir können gut kommunizieren und unsere innersten Gefühle mitteilen.

Durch das Aufeinander-Hören, Achtgeben und Wahrnehmen (und manchmal auch die Fähigkeit, sich selbst etwas zurückzunehmen) wurde es hier in der Schule möglich, diesen schwierigen Turm zu bauen. Die Gemeinschaft schaffte es, einen Turm in Richtung Himmel zu bauen und das schafften die SchülerInnen über die gemeinsame Sprache. Die Sprache fand aber nicht nur durch das Sprechen statt, sondern auch weil das Unhörbare hörbar wurde!


Die ersten Klassen zeigten, wie gut sie miteinander arbeiten, aufeinander Acht geben und gemeinsam dieses schwierige Unterfangen bemerkenswert gut schaffen können. Natürlich brauchte das Unterfangen einige Versuche, jedoch Aufgeben war keine Option! Dieses Durchhaltevermögen wurde letztlich auch belohnt!

 

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