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Osterprojekt-Franz und Franziska Jägerstätter

„Selig, die Frieden stiften ...“

Eine Projektgruppe der 2a/b versuchte die Aussagen der Bergpredigt (Mt 5,1-11) als Denkanstoß in die heutige Zeit zu übersetzen.

Mit gesammelten Schlagzeilen aus Tageszeitungen des Jahres 2013 wurde veranschaulicht, dass die Themen „Gewaltfreiheit“ und „Gerechtigkeit“ zu jeder Zeit aktuell sind.

„Wer nichts liest, wird zum Spielball der Meinung anderer“

meinte Franz Jägerstätter einmal. Als junger Bauer in St. Radegund hatte er offene Augen und Ohren für die Ereignisse während der NS-Zeit. Er weigerte sich, im II. Weltkrieg als Christ andere Menschen zu töten, eine Einberufung als Sanitäter wurde ihm verweigert. Seine Frau Franziska verstand seine Motive und hielt zu ihm. Am 9. August 1943 wurde Franz Jägerstätter hingerichtet. Seine Witwe zog die drei gemeinsamen Töchter Rosalia, Maria und Aloisia auf und durchlebte auch nach Kriegsende schwierige Zeiten. Immer wieder wurde ihr angelastet, Mitverantwortung am Tod ihres Gatten zu tragen, weil sie zu wenig versucht hätte, ihn umzustimmen. Nachdem in den letzten Jahrzehnten ein Umdenken einsetzte, das mit der Seligsprechung Franz Jägerstätters im Jahre 2007 seinen Höhepunkt fand, durfte Franziska einen schönen Lebensabend verbringen. Sie starb am 16. März 2013, kurz nach ihrem 100. Geburtstag im Kreise ihrer Familie.

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